Freitag, 8. November 2013

BELIEBT ZU SEIN IST EINFACH. SICH SELBST ZU SEIN IST SCHWER.


Schule produziert heute noch das, was die, nach dem Krieg, ständig wachsende Wirtschaft früher suchte - nicht das, was Kinder heute brauchen, um zu starken, selbstbewussten Menschen heranzuwachsen, die sich in einer globalisierten Welt behaupten können.

Anpassung steht immer noch hoch im Kurs: der nette Mensch, der sich einfügt und macht, was erwartet wird. Wo differenzierst Du dich wirklich von Deinem Umfeld? Gibt es etwas, das nur Du tust, magst oder  bist? Was ist der Preis für die Orientierung an der Gesellschaft, an Trends, Moden und Erwartungen? 

Nette Menschen gewinnen Selbstvertrauen, es speist sich aus dem Feedback, das sie von  Außen bekommen, Basis ist das Können. Doch was, wenn das Lob von Aussen ausbleibt? Wenn mal nicht alles so läuft, wie geplant?
Burnout, Depression, Extremismus sind Resultate unserer angepassten Erziehung. Das Individuum bleibt auf der Strecke.

Keine Verbindung zu sich selbst zu haben ist dramatisch.

Selbstwert entsteht aus dem Innen, aus dem Sein, nicht aus dem Leisten. Um ihn zu spüren, bedarf es manchmal der Einsamkeit, der Orientierung an den eigenen inneren Maßstäben, nicht am Außen. 


Beliebt zu sein ist einfach, sich selbst zu sein ist schwer.

Donnerstag, 7. November 2013

DREI ZAUBERWORTE

Mit diesen 3 Zauberworten erscheint alles gleich in einem anderen Licht, sie erreichen Lösungsfokussierung und die Dinge lassen sich  fast unmerklich relativieren:

IMMER stimmt in Verbindung mit einer negativen Aussage NIE! "Die anderen nutzen mich immer aus." "Immer kommst Du zu spät." Sowohl die Klagen, als auch die Anschuldigungen verlieren sofort an Gewicht, wenn man das kleine Wörtchen "Immer" durch manchmal, gelegentlich, neulich etc ersetzt. Auch nachfragen hilft: IMMER???

BISHER und NOCH NICHT. Auch das Wort "bisher" schafft es aus einer kaum zu bewältigenden Aufgabe, eine überschaubare Situation zu machen. "Ich schaffe das einfach nicht." "BISHER habe ich es NOCH NICHT geschafft..." "

WIE/ WELCHE/ WAS, anstatt OB
Ich wüsste gern, OB sie sich schon Gedanken gemacht haben?, ...OB sie schon eine Lösung gefunden haben? Auf diese Fragen ist die Antwort schwarz weiß. Die Lösung, sowie die Motivation neue Möglichkeiten zu finden,sind weit entfernt. Anders, wenn ich frage: " WELCHE Gedanken haben sie sich schon zur Lösung unseres Problems gemacht?" 

Freitag, 18. Oktober 2013

DAS GLAS IST HALBVOLL...

Life is 10 % what happens, and 90% how you read it.
(Charles Swindoll)

Wenn wir nur einmal annehmen, dass das wahr ist, haben wir unser Glück selbst in der Hand.  D.h. wir müssen nicht mehr Opfer sein, sondern sind selbstverantwortlich für unsere Gedanken und Gefühle. Wir haben Kontroll über unser Leben, sind Selbstwirksam, was wiederum Selbstwert erzeugt.

Dienstag, 15. Oktober 2013

SICHTBAR WERDEN!

Hast Du Dich schon einmal gefragt, wie sichtbar Du bist? Im Job, auf der Straße, in Gesellschaft? Stehst Du in erster Reihe oder im Hintergrund?  Wo möchtest Du hin? Ist es dafür nötig sich zu zeigen? Wie kannst Du sichtbar werden? In welchen Kreisen, Netzwerken, bei welchen Vorgesetzten, Medien, Organisationen solltest Du präsent sein? Wodurch im Gedächtnis bleiben? Wie kannst Du durch Deine Auftreten, Deine Körpersprache, Deine Ausstrahlung, Deine Stimme, Dein Styling Dein Anliegen verstärken?
Was ist der Gewinn, unsichtbar zu bleiben? 

Dienstag, 16. Juli 2013

DAS STILISIERTE SELBST-VERMEINTLICHE SCHWÄCHEN KASCHIEREN

Im Anschluss an meinen Post von gestern las ich folgendes von 
Giovanni Maio, Medizinphilosoph:

Interessant und attraktiv ist immer nur der Mensch, der etwas Außergewöhnliches an sich hat. Je mehr der Mensch versucht seine Schwächen zu vertuschen, desto mehr nivelliert er sich und wird zum Standardmenschen.. Er passt sich an, normiert sich und vergisst dabei er selbst zu sein, er selbst, in seiner Unverwechselbarkeit. Seine Wünsche und Vorhaben sind nicht die seiner authentischen Person, sondern die verinnerlichten Erwartungen des Kollektivs. Wir haben es mit einer ständigen Inszenierung des Ichs zu tun. Es geht weniger um die inneren Werte, als um das richtige Aussehen, die optimale Performance. Der moderne Mensch muss sich stilisieren, sonst wird er nicht anerkannt. Das ist ein Verlust der Authentizität, ein Verlust des Selbstseins, des Ichseins. Ich plädiere dafür, nicht so sehr darauf zu achten sich keine Blöße zu geben, sondern darüber nachzudenken, was die eigenen Person eigentlich ausmacht.

DAS GELINGEN DES EIGENEN LEBENS

Wollen wir nicht alle erfolgreich sein, anerkannt und gemocht, vielleicht sogar bewundert  werden? Welchen Preis sind wir bereit dafür zu zahlen? Die richtige Ausbildung? Die richtigen Freunde? Das sagen, was man eben so sagt, denkt, macht. Wer kann von sich heute sagen, dass er wirklich seine Träume und Sehnsüchte lebt, sich nicht daran orientiert, was erwartet wird, was man so macht, was sich gehört. Wer riskiert etwas, steht zu seinen Schwächen, tritt ein für seine, vielleicht manchmal, unkonformen Bedürfnisse?  Wo stehst Du? Was hast Du aufgegeben? Nicht verwirklicht? Zurückgestellt? Wo hast Du nachgegeben, dich untergeordnet, Deine Ziele aus dem Auge verloren, Deine Werte verraten oder Kompromisse gemacht, Dich unter Wert verkauft? Wie viele kennst Du, die ein ähnliches Leben führen, ähnliche Einstellungen, Vorlieben, Urlaubsziele, Lieblingsmarken,Freizeitgestaltung pflegen?
...

Freitag, 21. Juni 2013

WIR GENIESSEN DEN SONNENUNTERGANG WIE ER IST

Niemand käme auf die Idee,während er in der Abendsonne sitzt und einen Sonnenuntergang beobachtet, zu denken, unten rechts bitte etwas mehr rosa und die orangen Strahlen bitte länger und weiter oben,das gelb muss jetzt nicht sein, etwas zu kitschig.

Unseren Partner sagen wir, wie sie sein sollen, bewerten, wie sie sind, unseren Kindern sagen wir, was sie tun sollen und wie sie es tun sollen, wir fällen Urteile, haben Meinungen über andere, zu Themen, die eigentlich gar nicht unsere sind.

Warum maßen wir uns an zu wissen, was für den Anderen besser ist? Wie kommen wir, oft ungefragt auf die Idee, jemandem zu sagen, wie er/sie sein sollte.

Warum tun wir das mit unseren Partnern, unseren Kindern, unseren Freunden, ja sogar mit Fremden? Warum nicht einfach mal beobachten, interessiert sein, sehen und annehmen, was ist?