Dienstag, 3. Dezember 2013

ECKEN & KANTEN

Wo sind deine Ecken und Kanten? Magst Du sie oder möchtest Du sie lieber glätten, sein wie man heute ist? Nicht anecken, nicht auffallen, herausfallen aus all den Erfolgreichen, die scheinbar alles hinkriegen, sich keine Sorgen machen, wo eben einfach alles gut zu laufen scheint..
Gibt es etwas, wo Du anders bist?  Was magst Du, was nicht alle mögen? Gibt es etwas, was nur Du gern tust? Wofür mögen Dich Menschen? Wo eckst Du an? Was tust Du, was keiner erwartet?
Wofür erinnert man dich? Stehst du mit Deiner Meinung manchmal allein da? Unverwechselbar werden, ein Zeichen setzen, in Erinnerung bleiben, authentisch sein.

Freitag, 29. November 2013

AUF DIE HALTUNG KOMMT ES AN.

"She has an attitude." Jemand, der irgendwie die Nase hoch trägt, überheblich ist, meint etwas Besseres zu sein.  Lange Zeit dachte ich, das ist alles, worum es dabei geht, es schien keine wirklich passende Übersetzung zu geben. Nun fiel ich über das fast altmodische Wort "Haltung". Nicht im Sinne von Haltung bewahren, ein eher Wilhelminischer Ansatz, sondern die "Haltung", die ich zu einem Thema oder einem Menschen gegenüber einnehme. Egal, was ich sage und in welcher Form (leise, erregt, aufgebracht...) - es macht einen Unterschied mit welcher Haltung ich z.B. eine Konfliktgespräch führe. Gehe ich davon aus, dass ich gewinnen muss, der andere im Unrecht ist und ich ihm das nur freundlich, aber bestimmt klarmachen muss, oder versuche ich eine Lösung zu finden. Stelle ich meine Meinung über die des anderen, oder gehe ich davon aus, dass beide Meinungen ihre Berechtigung haben. Kann ich meinen Standpunkt zurückstellen und versuchen einmal ganz in die Welt des Anderen einzutauchen? Das heißt nicht, dass ich unbedingt zurückstecke, es heißt nur, dass ich offen bin, mich einlasse auf den Anderen. Nicht selten entscheidet allein die Haltung darüber, inwieweit in einem Konflikt eine Einigung erzielt werden kann. Auch ein höfliches Gespräch wird nicht zum gewünschten Ergebnis führen, wenn die Haltung , die dahinter steht, besagt "ich habe recht". Mit welcher Haltung bist Du hier? 

Sonntag, 17. November 2013

NICHT ZU WEIT ÜBER DIE SCHWARZEN LÖCHER BEUGEN.

Wer kennt das nicht? Aus irgendeinem Grund gerät man immer wieder in Situationen, die eine "stressen", an Menschen, die einen frustrieren, an Themen, durch die man sich in Frage stellt. Nun ist es sicher ein Ansatz zu schauen, was kann ich lernen, also bewusst hinein. Aber wenn es mehr Kraft kostet, als es einbringt, warum nicht einfach mal drum herum gehen, links liegen lassen und nach Menschen, Aufgaben oder Aktivitäten suchen, die einem gut tun, die einen bestätigen, die einem Energie geben. Für den einen Common Sense, für den Anderen wirklich entlastend.

Freitag, 8. November 2013

BELIEBT ZU SEIN IST EINFACH. SICH SELBST ZU SEIN IST SCHWER.


Schule produziert heute noch das, was die, nach dem Krieg, ständig wachsende Wirtschaft früher suchte - nicht das, was Kinder heute brauchen, um zu starken, selbstbewussten Menschen heranzuwachsen, die sich in einer globalisierten Welt behaupten können.

Anpassung steht immer noch hoch im Kurs: der nette Mensch, der sich einfügt und macht, was erwartet wird. Wo differenzierst Du dich wirklich von Deinem Umfeld? Gibt es etwas, das nur Du tust, magst oder  bist? Was ist der Preis für die Orientierung an der Gesellschaft, an Trends, Moden und Erwartungen? 

Nette Menschen gewinnen Selbstvertrauen, es speist sich aus dem Feedback, das sie von  Außen bekommen, Basis ist das Können. Doch was, wenn das Lob von Aussen ausbleibt? Wenn mal nicht alles so läuft, wie geplant?
Burnout, Depression, Extremismus sind Resultate unserer angepassten Erziehung. Das Individuum bleibt auf der Strecke.

Keine Verbindung zu sich selbst zu haben ist dramatisch.

Selbstwert entsteht aus dem Innen, aus dem Sein, nicht aus dem Leisten. Um ihn zu spüren, bedarf es manchmal der Einsamkeit, der Orientierung an den eigenen inneren Maßstäben, nicht am Außen. 


Beliebt zu sein ist einfach, sich selbst zu sein ist schwer.

Donnerstag, 7. November 2013

DREI ZAUBERWORTE

Mit diesen 3 Zauberworten erscheint alles gleich in einem anderen Licht, sie erreichen Lösungsfokussierung und die Dinge lassen sich  fast unmerklich relativieren:

IMMER stimmt in Verbindung mit einer negativen Aussage NIE! "Die anderen nutzen mich immer aus." "Immer kommst Du zu spät." Sowohl die Klagen, als auch die Anschuldigungen verlieren sofort an Gewicht, wenn man das kleine Wörtchen "Immer" durch manchmal, gelegentlich, neulich etc ersetzt. Auch nachfragen hilft: IMMER???

BISHER und NOCH NICHT. Auch das Wort "bisher" schafft es aus einer kaum zu bewältigenden Aufgabe, eine überschaubare Situation zu machen. "Ich schaffe das einfach nicht." "BISHER habe ich es NOCH NICHT geschafft..." "

WIE/ WELCHE/ WAS, anstatt OB
Ich wüsste gern, OB sie sich schon Gedanken gemacht haben?, ...OB sie schon eine Lösung gefunden haben? Auf diese Fragen ist die Antwort schwarz weiß. Die Lösung, sowie die Motivation neue Möglichkeiten zu finden,sind weit entfernt. Anders, wenn ich frage: " WELCHE Gedanken haben sie sich schon zur Lösung unseres Problems gemacht?" 

Freitag, 18. Oktober 2013

DAS GLAS IST HALBVOLL...

Life is 10 % what happens, and 90% how you read it.
(Charles Swindoll)

Wenn wir nur einmal annehmen, dass das wahr ist, haben wir unser Glück selbst in der Hand.  D.h. wir müssen nicht mehr Opfer sein, sondern sind selbstverantwortlich für unsere Gedanken und Gefühle. Wir haben Kontroll über unser Leben, sind Selbstwirksam, was wiederum Selbstwert erzeugt.

Dienstag, 15. Oktober 2013

SICHTBAR WERDEN!

Hast Du Dich schon einmal gefragt, wie sichtbar Du bist? Im Job, auf der Straße, in Gesellschaft? Stehst Du in erster Reihe oder im Hintergrund?  Wo möchtest Du hin? Ist es dafür nötig sich zu zeigen? Wie kannst Du sichtbar werden? In welchen Kreisen, Netzwerken, bei welchen Vorgesetzten, Medien, Organisationen solltest Du präsent sein? Wodurch im Gedächtnis bleiben? Wie kannst Du durch Deine Auftreten, Deine Körpersprache, Deine Ausstrahlung, Deine Stimme, Dein Styling Dein Anliegen verstärken?
Was ist der Gewinn, unsichtbar zu bleiben? 

Dienstag, 16. Juli 2013

DAS STILISIERTE SELBST-VERMEINTLICHE SCHWÄCHEN KASCHIEREN

Im Anschluss an meinen Post von gestern las ich folgendes von 
Giovanni Maio, Medizinphilosoph:

Interessant und attraktiv ist immer nur der Mensch, der etwas Außergewöhnliches an sich hat. Je mehr der Mensch versucht seine Schwächen zu vertuschen, desto mehr nivelliert er sich und wird zum Standardmenschen.. Er passt sich an, normiert sich und vergisst dabei er selbst zu sein, er selbst, in seiner Unverwechselbarkeit. Seine Wünsche und Vorhaben sind nicht die seiner authentischen Person, sondern die verinnerlichten Erwartungen des Kollektivs. Wir haben es mit einer ständigen Inszenierung des Ichs zu tun. Es geht weniger um die inneren Werte, als um das richtige Aussehen, die optimale Performance. Der moderne Mensch muss sich stilisieren, sonst wird er nicht anerkannt. Das ist ein Verlust der Authentizität, ein Verlust des Selbstseins, des Ichseins. Ich plädiere dafür, nicht so sehr darauf zu achten sich keine Blöße zu geben, sondern darüber nachzudenken, was die eigenen Person eigentlich ausmacht.

DAS GELINGEN DES EIGENEN LEBENS

Wollen wir nicht alle erfolgreich sein, anerkannt und gemocht, vielleicht sogar bewundert  werden? Welchen Preis sind wir bereit dafür zu zahlen? Die richtige Ausbildung? Die richtigen Freunde? Das sagen, was man eben so sagt, denkt, macht. Wer kann von sich heute sagen, dass er wirklich seine Träume und Sehnsüchte lebt, sich nicht daran orientiert, was erwartet wird, was man so macht, was sich gehört. Wer riskiert etwas, steht zu seinen Schwächen, tritt ein für seine, vielleicht manchmal, unkonformen Bedürfnisse?  Wo stehst Du? Was hast Du aufgegeben? Nicht verwirklicht? Zurückgestellt? Wo hast Du nachgegeben, dich untergeordnet, Deine Ziele aus dem Auge verloren, Deine Werte verraten oder Kompromisse gemacht, Dich unter Wert verkauft? Wie viele kennst Du, die ein ähnliches Leben führen, ähnliche Einstellungen, Vorlieben, Urlaubsziele, Lieblingsmarken,Freizeitgestaltung pflegen?
...

Freitag, 21. Juni 2013

WIR GENIESSEN DEN SONNENUNTERGANG WIE ER IST

Niemand käme auf die Idee,während er in der Abendsonne sitzt und einen Sonnenuntergang beobachtet, zu denken, unten rechts bitte etwas mehr rosa und die orangen Strahlen bitte länger und weiter oben,das gelb muss jetzt nicht sein, etwas zu kitschig.

Unseren Partner sagen wir, wie sie sein sollen, bewerten, wie sie sind, unseren Kindern sagen wir, was sie tun sollen und wie sie es tun sollen, wir fällen Urteile, haben Meinungen über andere, zu Themen, die eigentlich gar nicht unsere sind.

Warum maßen wir uns an zu wissen, was für den Anderen besser ist? Wie kommen wir, oft ungefragt auf die Idee, jemandem zu sagen, wie er/sie sein sollte.

Warum tun wir das mit unseren Partnern, unseren Kindern, unseren Freunden, ja sogar mit Fremden? Warum nicht einfach mal beobachten, interessiert sein, sehen und annehmen, was ist? 


Sonntag, 5. Mai 2013

DEIN WELTBILD

Hast Du schon mal darüber nachgedacht wie Du zum Leben stehst? Worum geht es für Dich im Leben? Gewinnen, gut sein, gemocht werden, anerkannt werden, etwas bewegen...? Es gibt viele Grundmotive im Leben.


Fühlst Du Dich zugehörig? Bist Du Teil des Ganzen, oder stehst Du Außen vor? Wenn Du neu in eine Gruppe kommst, fühlst Du Dich willkommen? Wie stehst Du zu Anderen, Gruppen, Fremden, Nachbarn?
Wo stehen sie? Und wo siehst Du dich?


Was ist Dein Verhältnis zur Macht? Hast Du sie? Fürchtest Du sie? Ordnest Du dich ihr unter? Verwickelst Du dich leicht in Machtkämpfe? Ist es für Dich gar kein Thema?

Lebst Du aus dem Vollen? Es gibt Menschen, die leben aus der Fülle. Aus ihrer Sicht ist für alle genug da. Sie erwarten, sozusagen immer, satt zu werden. Oder gehörst Du zu denen, in deren Weltbild es nicht genug gibt. Es herrscht Mangel in der ein oder anderen Form. Man muss sich mühen um genug abzukriegen und es (Geld, Liebe, Anerkennung, Freunde...) reicht nicht oder nur gerade eben. 



Dienstag, 23. April 2013

MY CONTRIBUTION

Warum nicht mal ein Meeting, ein Treffen unter Freunden, ein Gespräch in der Familie damit anfangen, dass jeder sagt, was er zum Gelingen beitragen möchte. Oder worauf er/sie stolz ist, dh. was er schon beigetragen hat. Warum nicht mal auf das Positive schauen? Zum Einen bewirkt es Lösungsorientierung, zum Anderen ein positives Klima. Es tut gut zu erzählen was man geleistet hat, Gutes bewirkt hat oder wo man Verantwortung übernehmen möchte.

Mittwoch, 10. April 2013

DURCH DIE BRILLE DES ANDEREN SEHEN

Neulich habe ich eine ganz einfache Coachingübung gehört, die häufig im Konfliktmanagement genutzt wird:

Sie lässt sich im privaten Umfeld und auch im Beruf, mit etwas Offenheit, leicht umsetzen.

Beide Seiten schildern nacheinander den Standpunkt des Anderen. Und zwar so lange, ohne unterbrochen zu werden, bis die andere Seite zufrieden ist und sich vollkommen verstanden und repräsentiert fühlt. 

Das hat den Vorteil, dass man sich nicht in langen Anschuldigungen verliert und gleichzeitig Verständnis für den Anderen entwickelt. Vor allem aber verhindert es, dass man meint, alles besser zu wissen, oder eh schon zu wissen... 
Die Methode ermöglicht endlich wieder Kontakt, sich einlassen auf das Denken des Anderen und ein Verlassen des eigenen Standpunktes. 

Von dort ist eine Lösung oft nicht mehr Weit, denn oft ist ja gar nicht die Lösung das Problem, sondern das "auf seinem Standpunkt beharren" und "gar nicht mehr recht zuhören". 

Freitag, 5. April 2013

GANZ EINFACH MAL "BEI SICH SEIN"

...dass es gut tut bei sich zu sein, sich nicht ständig ablenken zu lassen, sich an seinen eigenen Maßstäben zu orientieren und nicht an dem, was die Anderen sagen oder denken, wissen wir doch alle. 
Aber wie macht mann das? Kann man das üben? Einen Versuch ist es wert.

Einfach einmal 5 oder 10 Minuten an einen öffentlichen Platz setzen, einen Ort an dem es von Menschen nur so wimmelt. Sitzen, atmen, schauen und bei sich bleiben. Nicht urteilen, bewerten, denken, wer, was, wie macht, einfach nur wahrnehmen was ist. Die Eindrücke kommen und gehen lassen. Und spüren. Was ist bei mir los? Was spüre ich? 


Dienstag, 19. März 2013

SICH SEINER MOTIVATION BEWUSST WERDEN.

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, was  Dich motiviert  Dinge zu tun?

Suchst Du A n e r k e n n u n g, Lob und Bewunderung? 
Oder möchtest Du Ablehnung oder K r i t i k   v e r m e i d e n?

Vielleicht sagst Du jetzt: 
"Ich mache alles, weil ich es möchte, weil ich Lust hab." 

Aber was ist der Ursprung Deines Willens? 
Zeigst Du Einsatz/ Leistung, um den anderen zu beweisen, dass Du gut bist oder weil es von Dir erwartet wird?

Warum tust Du kleine Gefallen, bringst Geschenke mit, machst Komplimente oder fragst wie es geht? Weil du es wirklich wissen  willst, von Herzen geben willst oder weil Du positives Feedback suchst / weil man es so macht oder Du Kritik fürchtest, wenn Du die Erwartungen nicht erfüllst?

Kannst Du Dir selbst das Lob oder die Anerkennung geben, oder muss sie von Außen kommen?
Wo würdest Du Dich anders verhalten, wenn Du dich nicht an den der Anderen orientierst?




















Montag, 11. März 2013

BRINGING UP KIDS IS LIKE...

Kindererziehung sollte wie Gärtnern sein:
pflanze ein Samenkorn und finde raus welche Bedingungen ihn optimal wachsen lassen. Wieviel Licht, Wasser, Schatten, Dünger etc.braucht der Samen und schau, was aus ihm wird.

Sicher würde niemand zu einem Samenkorn sagen, los wachse schneller, werde so ... tue das...

Warum lassen wir unsere Kinder nicht einfach wachsen und schauen, dass wir ihnen bestmögliche Bedingungen bieten, damit sie sich frei entwickeln können, um das zu werden, was sie sind.

Input von Virginia Satir, der Gran Dame der Familientherapie.

Mittwoch, 6. März 2013

WER BIST DU?

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, was Dich wirklich ausmacht? Womit identifizierst Du Dich? Wie zeigst du dich der Welt? 

Ohne deinen "interessanten" Job, deinen ... Kleidungsstil, deinen ... Wohnort, deine ... Hobbys?

Was bleibt, wenn Du nicht zeigst, was du hast, kannst, machst und glaubst?

Wie würdest Du sein, was würdest Du sagen, wenn Du auf neue Menschen triffst und dich mit keinem der oberen Dinge selbst darstellst? 

Was sagst du? Wie wirkst du als Mensch, nur Du Selbst, ohne all das Drumherum?





Donnerstag, 7. Februar 2013

WAS ICH GLAUBE, IST DAS, WAS ICH SEHE

THE EVENT NEVER DETERMINES THE FATE, 
IT IS THE COPING WITH THE FATE.(Virginia Satir)

Nicht, was wirklich passiert, bestimmt das Schicksal, es ist die Art wie Du damit umgehst/ wie Du die Dinge bewertest/ wie Du damit fertig wirst.


So ziemlich jedes Leben kann zufrieden gelebt werden. Es ist die Frage, wie ich es annehme, durch welche Brille ich schaue, welche Rolle ich für mich einnehme.


Wir haben mehr in der Hand als wir manchmal denken, wenn wir verärgert, frustriert oder resigniert sind.


Und auch, wenn es gut läuft, kann ich mir den Erfolg zuschreiben und ihn nicht als Zufall abwerten.  Möchte ich das Gefühl mein Leben in der Hand zu haben, selbst verantwortlich zu sein, die Dinge beeinflussen zu können oder möchte ich ein Spielball der Umstände, des Schicksals und der Anderen sein? Wenn ich glaube, die Welt ist mir feindlich gesonnen, ich bekomme nicht genug, die anderen haben es immer besser, werde ich auch nur diese Dinge sehen.


WHAT I THINK OF REALLYTY, IS WHAT I SEE.(Virginia Satir)







Mittwoch, 6. Februar 2013

Montag, 28. Januar 2013

NUR AUS DEM VOLLEN SCHÖPFEN

Heute fiel mir durch Zufall ein kleiner Text von Bernhard von Clairvaux in die Hand. Beim ersten Lesen dachte ich, na ja, etwas blumig, weich..., aber er hat mich tief berührt, weil es einfach so wahr ist und weil wir fast alle uns so schwer damit tun. 

Wenn Du vernünftig bist, erweise Dich als Schale und nicht als Kanal, der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt, während jene wartet, bis sie gefüllt ist. Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt ohne eigenen Schaden weiter.
Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen und habe nicht den Wunsch, freigiebiger zu sein als Gott.
Die Schale ahmt die Quelle nach. Erst, wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird sie zur See. Du tue das Gleiche! Zuerst anfüllen, dann ausgießen. Die gütige und kluge Liebe ist gewohnt überzuströmen, nicht auszuströmen. Ich möchte nicht reich werden, wenn Du dabei leer wirst. Wenn Du nämlich mit Dir selbst schlecht umgehst, wem bist du dann gut? Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle; wenn nicht, schone Dich.

Wo gibst Du zu viel Energie? Wo sagst Du nicht nein? Wo schonst Du dich nicht? Wo lässt Du dich überreden, obwohl du eigentlich nicht willst. Wo machst Du mehr als du eigentlich willst. Wo gestehst Du Dir nicht zu, zu geniessen oder ein mal Nichts zu tun? Wo hörst du nicht auf Dein Bedürfnis?

Freitag, 25. Januar 2013

ICH SELBST

Beliebt zu sein ist einfach.
Sich selbst zu sein ist schwer.

Anpassung ist wichtig, aber
keine Verbindung zu sich Selbst zu haben ist dramatisch.
(Jesper Juul)

Ich bin am Besten, wenn ich einfach ich selbst bin. 
Je besser ich werde, desto besser bin ich ich Selbst.
(Jorgen Vigknutstorp, CEO LEGO Group)

Freitag, 18. Januar 2013

WER VERDIENT DIE LORBEEREN?

Alles eine Sache der Einstellung. Wer hat hier die Verantwortung?

Abschlussprüfung nicht bestanden! Wie reagieren Sie? Mist.
Ich habe nicht genug getan, oder diese Prüfung war viel schwerer als sonst, ich hatte keine Chance, die Fragen waren viel schwerer, wie gemein.
Haben sie es in der Hand? Oder sind sie abhängig von äußeren Umständen? Wer ist verantwortlich für ihre Misserfolge? Sie oder die Anderen?

Abschlussprüfung, summa cum laude. Super! War auch nicht so schwer wie sonst, ein Glück. Oder, das hat sich gelohnt, all die Arbeit, die ich reingesteckt habe. Wenn ich wirklich will, schaffe ich, was ich mir vornehme. Rechnen Sie sich den Erfolg zu oder ist er ihnen nur so, unbeabsichtigt, zugeflogen. 


Haben sie die Dinge in der Hand, oder geschehen sie einfach, ohne ihr zutun? Sind sie Opfer oder Täter. Aktiv oder Passiv?






CONNECTION - der Weg zu einem erfüllten Leben

...das was Menschen nachhaltig glücklich und zufrieden macht, schein -so weiß mittlerweile auch die Forschung- Nähe, bzw. wirklicher Kontakt zu anderen Menschen zu sein. Gerade habe ich einen weisen und gleichzeitig unterhaltsamen Vortrag von einer amerikanischen Wissenschaftlerin Brene Brown (Socialstudies) gefunden. Einfach den Link kopieren und ca 20 Minuten investieren. Ich finde es lohnt sich, macht Mut und erklärt auf amüsante Weise, was wir vielleicht schon ahnen, aber uns oft nicht umzusetzen trauen.

http://www.ted.com/talks/lang/de/brene_brown_on_vulnerability.html